(Rheinbreitbach) St. Maria Magdalena

(Rheinbreitbach) St. Maria Magdalena
Index
  1. ⏳ Messezeiten in St. Maria Magdalena
  2. ⏰ Gottesdienstzeiten und Messordnung in St. Maria Magdalena
  3. 🗺️ Wie komme ich zur Kirche?
  4. 💡 Zusatzdaten
    1. Sehenswert
  5. ✝️ Tägliche Infos & Bild

⏳ Messezeiten in St. Maria Magdalena

Auf dieser Seite kannst du die Messzeiten in der Kirche St. Maria Magdalena im Jahr 2026 einsehen – sowohl im abhängig von der Saison. Die Zeiten können je nach Werktag, Feiertag oder Vorabend unterschiedlich sein.

⏰ Gottesdienstzeiten und Messordnung in St. Maria Magdalena

Tag Messetyp Uhrzeit
Sonntags Messfeier 11.00 Uhr
Dienstags Rosenkranz 18.30 Uhr
Anbetung 19.00 Uhr
Donnerstags Gebetsstunde - Zeit mit Gott 19.00 Uhr
Freitags Rosenkranz 18.00 Uhr
Messfeier 18.30 Uhr
Anbetung 19.00 Uhr

🗺️ Wie komme ich zur Kirche?

Wenn du nach einer Wegbeschreibung zur Kirche St. Maria Magdalena suchst, findest du unten eine Wegskizze mit Markierungen, damit du problemlos diesen Ort besuchen kannst.

💡 Zusatzdaten

Sehenswert

Die Rheinbreitbacher Pfarrkirche besteht aus der Alten Pfarrkirche und dem Erweiterungsbau, der neuen Pfarrkirche, die 1966 angebaut wurde.

Die Alte Pfarrkirche ist eine zweischiffige Hallenkirche aus dem 15. (Chorraum) und 16. Jahrhundert. Hatte die Kirche vorher zur Mutterpfarrei St. Pantaleon in Unkel gehört, so erhielt sie 1536 eine eigene Vermögensverwaltung und 1620 die Rechte einer selbständigen Pfarrei. Nach ihrer Zerstörung im Truchsessischen Krieg 1583 war sie wohl vor 1620 wieder hergerichtet worden.

Einrichtung:

In der Eingangshalle unter dem Turm sind rechts an der Südwand die Reste eines Epitaphs (Ende des 15. Jh. – vermutlich von der früheren Grablege der Herren von Breitbach) angebracht. Gegenüber findet sich die Holzfigur des Hl. Antonius und eine Gedenktafel für die im zweiten Weltkrieg gefallenen Rheinbreitbacher.

Langhaus und Chor sind durch einen Spitzbogen getrennt. Das Sterngewölbe im Chor endet in figurierten Schlusssteinen, die als Halbfiguren Christus, den Erlöser, Maria mit Kind und Maria Magdalena mit Salbgefäß darstellen.

Brustbilder der Apostel Petrus und Paulus, zweier Könige und zweier Propheten zieren die Konsolen der Rippen. Das Netzgewölbe des Hauptschiffes (wohl aus der Zeit der Wiederherstellung vor 1620) hat bei einer Renovierung 1949 reizvolle Konsolenfiguren erhalten: Die beiden Steinmetze Reinhartz und Kullmann und der sich wegen der Renovierungskosten die Haare raufende Pfarrer Ermert (1823 – 1953 Pfarrer in Rheinbreitbach).

Der Hochaltar – im Visitationsbericht von 1626 als neu errichtet erwähnt, also wohl von 1620, geweiht 1650 – hat Teile aus dem 18. Jh., rechts und links Holzfiguren der Gottesmutter und der Patronin Maria Magdalena. Rechts vorne im Chor hängt eine schöne Ewig-Licht-Ampel (Silberarbeit, ca. 1700).

Der rechte Seitenaltar, eine Stiftung des Schöffen und Bürgermeisters Becker und seiner Frau von 1651, trägt eine Marienfigur (Bekrönung im 18. Jh. angefügt.), der linke Seitenaltar (1814, stilistisch angepasst) ein Kruzifix.

Die Kanzel (18. Jh.) an der Langhaus-Südwand ist auf dem Schalldeckel mit der Figur des Erzengels Michael verziert.

Im Chorraum hängen vier Bilder: Ein „Beichtspiegel“ (Christus mit Kreuz umgeben von fünf Diebstahldarstellungen, Öl auf Leinwand, 1625), ein Bild der hl. Walburgis (Öl auf Leinwand, 18. Jh.), eine Darstellung Christi am Kreuz (Öl auf Holz, 17. Jh.) und Christus von Maria und Johannes gehalten (Öl auf Holz, um 1600, niederdeutsch). An der südlichen Langhauswand finden sich Bildtafeln der 14 Kreuzwegstationen (Nazarener Schule).

Die Fenster, vom Glaskünstler Weichmann 1977/78 geschaffen, stellen die Jahreszeiten mit ihren Früchten (Südseite) und die eucharistischen Gaben Brot und Wein (Chor) dar.

Das schlichte Taufbecken (vermutlich 19. Jh.) steht neben dem Aufgang zum Glockenstuhl. Die lebensgroße Magdalenenfigur, die früher über dem Turmportal stand, die Sternenkranzmadonna aus einem Bildstock auf Korf (Beide Figuren wurden 1948 ins Innere der Kirche geborgen zum Schutz vor Diebstahl.) und die überlebensgroße, barocke Josefsfigur sind weitere figürliche Ausstattungsstücke, die am Übergang zum Erweiterungsbau stehen.

Die neue Pfarrkirche wurde 1966 – 1967 nördlich an die alte angebaut, deren Nordwand durch vier spitzbogige Arkaden ersetzt wurde. So wurde ein großer durchgängiger Kirchenraum geschaffen.

Der Neubau ist mit seiner schlichten Ausstattung ein nüchterner Zweckbau im Stil seiner Zeit. Altar (am 1. Juli 1978 geweiht), Ambo und Kredenztisch aus weißem Marmor, das alte Rheinbreitbacher Missionskreuz (1731) hinter dem Altar und große Ikonen des Honnefer Ikonenmalers Schmitt (Christus als Weltenherrscher, Maria mit Kind an der Ostwand,

Dreifaltigkeitsikone an der Brüstung der Orgelempore), Sakristeiglocke (1504 gegossen) daneben ein Ölgemälde zur Bibelstelle Offb 12,1-6 des im Jahre 2011 verstorbenen Rheinbreitbachers Prof. Dr. Hans Schwarz-Liebermann, 12 Apostelleuchter verteilt an allen Wänden, große Bronze-Kerzenleuchter im Altarraum und einige Holzfiguren (Madonna und Herz-Jesu-Figur in einer Nische der Nordwand neben dem Beichtraum) und die Orgel (von 1967) sind die gesamte Ausstattung, die nicht vom Wesentlichen ablenkt. Der Blick auf den großen Altarraum ist von allen Plätzen der neuen Kirche frei und unverstellt.

(c) Homepage der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena

✝️ Tägliche Infos & Bild

NameSt. Maria Magdalena
TypKatholisch
DiözeseKöln
HauptadresseKirchplatz 1253619 Rheinbreitbach
BüroadressePastoralbüro der Pfarreiengemeinschaft der Verbandsgemeinde UnkelCorneliaweg 553572 Unkel
Telefon02224/71550
Websitehttps://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich_verbandsgemeinde_unkel/index.html
E-Mailpastoralbuero.unkel@erzbistum-koeln.de
PastorDiakon Alexander Frey
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